Aktuelles

A22-Donauufer-Autobahn Langenzersdorf:

Der Verkehr auf der A22 bei Langenzersdorf verursacht eine stark steigende Lärm- und Gesundheitsbelästigung.

Die Verkehrszählung der ASFINAG zwischen Abfahrt Strebersdorf und Korneuburg Ost wies im November 2018 eine Zahl von rund 84.000 Fahrzeugen pro Tag (Spitze Freitag!) aus!

Lärm:

http://www.laerminfo.at/aktionsplaene/Betroffene_Umgebungslaerm/gemeindeauswertung_2017.html

Demnach waren in Langenzersdorf bereits 2017 rund 360 Hauptwohnsitzgemeldete über diesem Schwellenwert. Für den Nachzeitraum sind es sogar 530 über dem Schwellenwert belastete Hauptwohnsitzgemeldete.

Private Lärmmessungen an unterschiedlichen Stellen in der Praunstraße ergaben immer wieder eine durchschnittliche Lärmbelastung von ca. 80 dB (Tag-Abend)! Der maßgebliche Grenzwert des Verkehrsministeriums liegt bei 50 dB für den Nachtzeitraum und 60 dB für den Tag-Abend-Nachtzeitraum – siehe Dienstanweisung des BMVIT für Lärmschutz an bestehenden Bundesstraßen (Autobahnen und Schnellstraßen). Dabei wurde festgestellt, dass sich der Lärm je nach Windrichtung entweder vom Westen oder Süden kommend über das gesamte Siedlungsgebiet – ähnlich einer Wolke – ausbreitet! Selbst in der Nähe der Bahn-Unterführung in der Paul Gusel-Straße ist der dröhnende Lärm zu hören!

Feinstaub:

Der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) hat die Gefahr von Feinstaub thematisiert:

https://www.vcoe.at/themen/gesundheitsgefahr-luftschadstoffe

https://www.vcoe.at/publikationen/vcoe-factsheets/detail/gesundheitsgefahr-ultra-feinstaub%20

https://www.vcoe.at/news/details/vcoe-in-oesterreich-laut-who-fast-2-900-todesfaelle-pro-jahr-wegen-feinstaub

Der Pächterverein hat bereits 2018 begonnen, diverse Beschwerdeschreiben an folgende Behörden zu richten:

  • Bürgermeister von Langenzersdorf:

BGM 1.MailA22, BGMUrgenzMailA22

die beiden Mails wurden schriftlich nicht beantwortet! Ein Anruf seitens des Bürgermeisters ergab, dass kein großes Interesse an der Unterschriftenaktion für eine Temporeduktion auf Tempo 80 km/h bestand, weil die Menschen grundsätzlich schneller fahren wollten und seine Fragestellung, wer denn eine Einhausung finanzieren sollte!

 Antwort BMVIT März 2018,

Antwort LH-Stv,

Antwort NÖLandesregierung-Straße

Antwort

Antwort Feb 2019

Antwort April 2019

 

Gespräch mit Bürgermeister am 26. März 2019:

Die vom Pächterverein seit längerem geforderte Bürgerversammlung zu diesem Thema soll in ca. 1-2 Monaten stattfinden! Wir ersuchen alle Betroffenen in Langenzersdorf, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und ihre Beschwerden gegenüber dem Vertreter der ASFINAG vorzubringen!

Bis heute wurde die erwähnte Veranstaltung nicht organisiert! Unser “Erinnerungsmail” an den Bürgermeister vom 14. Mai blieb bis dato unbeantwortet!


Ausbau der A22 bei Stockerau

In Stockerau beabsichtigt die ASFINAG noch in diesem Jahr eine Fahrbahnerweiterung auf je 3 Fahrspuren pro Richtung entlang des gesamten Stadtgebiets, also von Stockerau Ost bis Stockerau Nord! Eine Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, eine Einhausung bzw. Tunnelführung zu erreichen! www.tunnelstockerau.at

Da nun auch schon erste Schritte in Richtung Ausbau der Waldviertel-Autobahn unternommen wurden – https://noe.orf.at/news/stories/2961707/, und das in naher Zukunft eine noch stärkere Frequenz bedeutet, ist die einzig sinnvolle, nachhaltige und wirtschaftliche Maßnahme die Einhausung in stark befahrenen Bereichen! Nachweislich wurden schon weitaus geringer befahrene Autobahnabschnitte in Siedlungsnähe in Tunnels verbaut! Siehe offener Brief der BI Stockerau an die ASFINAG!

Am 11. März 2019 fand in Stockerau ein Info-Abend statt mit interessanten Vorträgen:

  • 19.30 h Vortrag DI Werner Kaufmann: “Wie entsteht Lärm? – Auswirkungen Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeit”
  • 20.30 h Vortrag Univ.Prof.DI Dr.med. Hans-Peter Hutter: “Lärm und Feinstaub – Verursacher und gesundheitliche Auswirkungen”

Wichtige Infos auf www.tunnelstockerau.at:

Beispiel Tunnel in der Salzburger Gemeinde Zederhaus:  Video abspielen Pressetext lesen


Lärm durch A22 in Klosterneuburg

Informationen zufolge breitet sich der Lärm bzw. dessen Schall-Reflexion durch die bestehende Lärmschutzwand über die Donau sogar nach Klosterneuburg aus! Dies ist bereits Thema bei einschlägigen Diskussionen zwischen Bürgern und Politik in Klosterneuburg!

Umso mehr ist es die einzig zielführende Lösung, den Autobahnabschnitt zwischen Strebersdorf und Korneuburg Ost gänzlich einzuhausen!


Lärm durch A22 in Bisamberg

Auch der Verein LELOG www.lelog.at hat sich dieses Themas angenommen!